Tagesablauf einer Prostituierten

Prostituierte auf einem Bett Wie stellt man sich als Laie auch so ein Tag im Bordell vor. So könnte ein Tag ablaufen:

Der Tag beginnt ca. um 10 Uhr morgens. Man sitzt in einem Gemeinschaftsraum im Bordell mit 6 weiteren Frauen. Zwei davon schauen Fernsehen, eine Strickt, wieder eine andere liest und die anderen zwei unterhalten sich. Dann klingelt es an der Türe, alle Frauen springen auf, setzen ihr schönstes Lächeln auf und öffnen die Türe. Der Freier sucht sich eine heraus und die anderen Damen gehen zurück in ihren Gemeinschaftsraum und lesen, reden oder schauen weiter Fern. Öfters am Tag wiederholt sich dies und so halten sich die Damen bis spät Abends eben mit ein wenig Sekt bei Laune und wenn man dann abends noch einen Freier abbekommt, der schon alkoholisiert ist und streng riecht, dann übersteht man das, nach ein wenig Koks und ein paar Sekt auch viel besser als komplett nüchtern.

Die Polizei sieht das 3 Farbenhaus in Stuttgart als Vorbildliches Bordell an. Dort gibt es sogenannte Stehfrauen, die danach schauen, dass alles in Ordnung ist. Wenn mal etwas ist, oder jemand handgreiflich wird, dann hat eine der Stehfrauen auch schon die Polizei informiert. Das außergewöhnliche hierbei ist, dass es keine typischen Security- Männer sind, sondern ältere Damen. Teilweise ehemalige Prostituierte. Die meisten über 60 Jahre. Man mag es kaum glauben, aber es funktioniert. Viele Männer scheinen sich nicht so profilieren zu müssen vor älteren Damen, als wenn dort größere, breitere oder gefährliche Männer vor ihnen stehen und sagen wo ihre Grenzen sind oder ähnliches. Die Frauen zahlen unteranderem auch dafür die 100 € Tagesmiete für ihr kleines Zimmer.