Roma-Mädchen

Oft kommen Frauen, im Moment, vorwiegend aus Osteuropäischen Ländern – aus sogenannten „Romadörfern“ nach Deutschland, um hier der Prostitution nachzugehen. Da sie hier viel Geld damit verdienen können, wozu sie in ihrer Heimat nicht die Möglichkeiten haben, fällt den meisten Mädchen es oft nicht einmal schwer ihren Körper zu verkaufen. Viele der Mädchen mussten in ihrer Heimat schon mit 13 oder 14 Jahren anschaffen gehen, da das Geld vorne und hinten fehlt. Und obwohl sie hier an ihren „Freund“ fast alles abgeben müssen, bleiben oft nur noch 300 € bis 400 € die sie nach Hause schicken können. Das ist sehr viel Geld, wenn man bedenkt, dass dort das Durchschnittseinkommen im Monat gerade mal um die 100 € liegt. Die Mädchen nennen ihren Zuhälter, ihren Freund. Ein Zuhälter ist in dem Sinne für diese Mädchen nicht erlaubt, da sie innerhalb von Deutschland nicht unter einem Angestelltenverhältnis arbeiten dürfen, da sie nicht im Besitz eines deutschen Passes sind und ansonsten einen EU-Gewerbeschein benötigen. Oft aber hört es sich für die Mädchen besser an oder sie sind wirklich der Überzeugung, dass sie die Einzige für ihren sogenannten Freund ist.