In den letzten 10 Jahren ist die Prostitution erheblich gestiegen, gerade durch die illegale Immigration. 65 % der prostituierten Frauen arbeiten auf der Straße, 20 % sind noch minderjährig, 15 % sind Homosexuelle. Öffentliche Einrichtungen wie Bordelle sind in Italien verboten und schwer umstritten, weil der Vatikan gegen den „Verkauf des Körpers“ plädiert. Sie sind deshalb gezwungen ihren „Beruf“ auf der Straße auszuüben. Die Mehrheit stammt aus Nigeria, Albanien, Polen und Weißrussland. Viele denen ein besseres Leben im Ausland versprochen wird geraten jedoch auf den Weg der Prostitution. Die Meisten sind gezwungen sich zu prostituieren, weil sie und ihre Familie von ihrem Freier bedroht werden. Viele ernähren gerade durch die Prostitution ihre Familie. Es ist der einzige Weg, um zu überleben und schnelles Geld zu verdienen. In Italien werden Prostituierte „Glühwürmchen“ genannt, weil man sie in der Nacht durch ein Licht, dass sie in der Hand halten wie z. B. ein Feuerzeug oder einen Laserpointer erkennen kann. Sie ziehen so die Aufmerksamkeit auf sich. Wenn sie von der Polizei angehalten werden, kontrollieren sie zuerst die Dokumente, dann folgt die Aufnahme der Personalien. Die Glühwürmchen kooperieren mit der Polizei nur selten, weil sie Angst um ihr Leben haben. Einrichtungen die Hilfe anbieten wie Caritas, Acli, Save the Children, Abele und MIT sind in Italien sehr bekannt. Prostituierte werden psychologisch betreut und ihnen wird eine Unterkunft gestellt.